Häufig gestellte Fragen:

Was bedeutet SOLA?

SOLA steht für SOmmerLAger und ist ein Zeltlager der besonderen Art. Der Reiz besteht nicht nur im Campen in der Natur, sondern in dem intensiven Leben in einem Thema. Engagierte Christen aus verschiedenen Gemeinden arbeiten zusammen und ermöglichen Kindern und Teenagern eine spannende Ferienzeit. Jedes Jahr gibt es ein neues Lagerthema, das mit viel Aufwand vorbereitet wird. So leben die Teilnehmer in einem Jahr als Sklaven in Rom oder als Israeliten in Babylon, im anderen Jahr als Schauspieler in Hollywood oder als Siedler auf dem Weg nach Oregon. Durch die Begegnung mit der aktuellen Botschaft der Bibel kommt man ins Gespräch über Gott und das eigene Leben.

Wie kann man sich anmelden?

Entweder online (siehe "Anmeldung für Teilnehmer") über ein Anmeldeformular bzw. das Ausdrucken eines PDF-Formulars (erst nach Bezahlung des Lagerbeitrags ist die Anmeldung gültig) oder über die bei den beteiligten Frankfurter Gemeinden ausliegenden Flyer.

Kann man auch jüngere oder ältere Teilnehmer anmelden?

Die Altersgrenzen sind bewußt gesetzt und sollten eingehalten werden. Das Programm ist sehr intensiv, so dass zu junge Teilnehmer leicht überfordert sind.

Was müssen die Teilnehmer mitbringen?

Mit den Unterlagen wird eine Packliste zugeschickt. Der SOLA-Besucher braucht einen guten Rucksack, feste Schuhe sowie Isomatte und Schlafsack. Zelte werden gestellt.

Wann wird der Teilnehmerbeitrag bezahlt?

Der Lagerbeitrag sollte bis spätestens 10.05.2009 eingegangen sein, da ansonsten Kinder von der Warteliste nachrutschen.

Wann kommen die Unterlagen?

Rechtzeitig vor Beginn des Lagers bekommen Sie die nötigen Unterlagen mit allen Informationen zum Lager mit Packliste, Wegbeschreibung, Adressen, usw.

Wie sind Hin- und Rückfahrt organisiert?

Hin- und Rückfahrt sind selbst zu organisieren.

Wie viele Teilnehmer werden erwartet?

Es werden bis zu 130 Teilnehmer erwartet. 

Sind Jungs und Mädchen dabei?

Klar! Jede Kleingruppe ist gemischt. Natürlich gibt es eigene Jungs- und Mädchenzelte sowie getrennte Toiletten und Waschzelte.

Wie leben die Teilnehmer?

Wir leben in Kleingruppen mit einer Größe von ca. 20 Teilnehmern plus 5-6 Mitarbeitern. Wir nennen diese Gruppen Familien. In jeder Familie gibt es 4 bis 5 Zelte mit einer Belegung von jeweils ca. 6-8 Personen. Die Zelte haben eine Bodenplane. Jede Gruppe gestaltet ihren Familienplatz selber: Tische, Bänke, Dach usw. Dazu steht reichlich Material zur Verfügung. Es gibt drei Mahlzeiten am Tag, die in der Lagerküche zubereitet werden. Während des ganzen Lagers stehen Tee und Wasser zur freien Verfügung. Darüber hinaus gibt es einen Lagerkiosk mit Getränken, Süßwaren und anderen Kleinigkeiten. Wecken ist um ca. 8.30 Uhr, Nachtruhe um ca. 0.00 Uhr (Teenager) bzw. ca. 23.00 Uhr (Jungscharler). Früheres Schlafengehen ist natürlich auch möglich. Im sanitären Bereich gibt es Waschgelegenheiten mit Duschen (i.d.R. Kaltwasser, Ausnahmen möglich) sowie moderne Plumpstoiletten oder Dixiklos.

Wie sieht das Tagesprogramm aus?

Wir bieten ein intensives Programm mit verschiedenartigen Elementen. Ein paar Stichworte: Spiel und Sport: Turnierwettkampf, Nachtgeländespiel, Mega-Kicker, Hindernis-Parcour, Volleyballplatz, Schwimmbecken, und so weiter...                                                                                                                                           Lagerromantik: Lagerfeuer, Nachtwache, Bauprojekte mit Holz, Wasserschlacht, Singen... Geistliches Leben: Viel Singen, Morgenandacht mit Gespräch, ein Vormittag der Stille, Gebetszeiten, Abendbotschaft und Mitarbeiter mit offenen  Ohren. Dann gibt es noch zwei Höhepunkte: Zum einen findet in jedem Lager eine 2-Tages-Tour statt. Mal zu Anfang der Woche, mal mittendrin. Mit Rucksack und Schlafsack ist man als Gruppe unterwegs, übernachtet unter freiem Himmel oder in einer Scheune, löst Aufgaben, sucht den Weg oder wird verfolgt. Alles spielerisch im Thema und doch echt.                                               2009 wird es allerdings keine 2-Tagestour geben.                                                                  Und dann sind da noch die Abende im großen Zelt. Dort werden fröhliche Feste und der "Bunte Abend" gefeiert; dort ist tolle Stimmung beim Singen mit der Lager-Band; dort knistert es, wenn von Gott erzählt wird. Zwischendurch bleibt natürlich Zeit zur Begegnung. Für viele ist die Gemeinschaft wichtiger als alles andere.

Wieviel Freizeit gibt es zwischendurch?

Die Teilnehmer finden zwischendurch genügend Zeit, selbst auf Entdeckungstour zu gehen, zu bauen oder einfach zu faulenzen. Nach dem Mittagessen ist eine längere freie Zeit, ebenso nach dem Abendprogramm.

Müssen die Teilnehmer an Gott glauben?

Nein. Auch wenn das SOLA eine christliche Freizeit ist, ist der Glaube an Gott nicht Voraussetzung für eine Teilnahme.

Wie werden Inhalte des Glaubens vermittelt?

Jede Zeltgruppe liest am Vormittag einen Abschnitt aus der Bibel und spricht darüber anhand von vorbereiteten Fragen. Im Laufe des Tages gibt es während des Programms eine Andacht, die das Tagesthema und Ereignisse des Lagers aufgreift und in die Erlebniswelt der Teilnehmer spricht. Dabei wird niemand zu etwas gezwungen, was er nicht will. Wir laden ein, sich mit den Aussagen der Bibel auseinander zu setzen und eine Beziehung zu Gott aufzubauen.

Was ist bei Krankheit?

Auf dem Lager gibt es ein Erste-Hilfe-Zelt und eine Krankenbetreuung. Im Zweifelsfall fahren wir sofort zum Arzt oder ins Krankenhaus und halten Rücksprache mit den Eltern. Bei Heimweh versuchen wir, die Kinder zu beruhigen und in die Gruppe zu integrieren. Meistens löst sich das Problem von selbst. Bei schwierigen Fällen nehmen wir selbst Kontakt mit den Eltern auf.

Kann man auf dem Lager anrufen?

Es gibt ein Lagerhandy, das im Notfall angerufen werden kann. Manche Kinder wollen gar nicht angerufen werden, für andere wäre es gar nicht gut (z.B. bei Heimweh). Für uns als Mitarbeiter sind viele Anrufe eine zusätzliche Belastung, da wir keine Telefonzentrale o.ä. haben und ganz für die Kids da sein wollen. Wir wollen auch vermitteln, dass man eine Woche ohne Handy überleben kann.

Welche Lagerregeln gibt es?

Nicht viele, aber einige wichtige. Neben den Regeln, die den Lagerplatz und die Umgebung sowie den Umgang mit Material betreffen, wollen wir unser Lager suchtmittelfrei führen.  Das gilt für Teilnehmer und Mitarbeiter und betrifft Tabakwaren, Spirituosen, Drogen und Handys. Auch legen wir Wert auf einen sauberen Umgang von Jungs und Mädchen miteinander, also ohne Intimitäten. Daneben erwarten wir die Teilnahme an allen gemeinsamen Veranstaltungen.

Welche Mitarbeiter sind dabei?

In der Regel arbeiten wir mit ehrenamtlichen Mitarbeitern. Viele bringen Erfahrung aus der Gemeindearbeit mit, aber normalerweise sind selten ausgebildete Pädagogen o.ä. dabei. Vor Beginn des Lagers gibt es diverse obligatorische Schulungseinheiten für die Mitarbeiter, z.B. über Aufsichtspflicht, Erste Hilfe oder Seelsorge.

Was sind Teeniehelfer?

Teenager, die in der ersten Woche als Teilnehmer dabei waren, können bei vielen Lagern in der zweiten Woche als Mitarbeiter (Teeniehelfer) bleiben. Voraussetzung dafür ist das Mindestalter von 15 Jahren und eine erkennbare Reife in der Persönlichkeit (Verantwortliches Handeln) und im Glauben (Bereitschaft, Gott zur Verfügung zu stehen). Über eine Mitarbeit als Teeniehelfer wird auf dem Lager entschieden.

Wie kann man die SOLA-Arbeit unterstützen?

Durch persönliche Hilfe: Bis zuletzt werden Mitarbeiter als Betreuer gesucht. Aber auch im Küchen- oder Materialbereich gibt es manchmal noch freie Plätze.

Das Alter ist nicht entscheidend sondern das Herz.

Durch materielle Hilfe: Sach- und Geldspenden sind eine große Hilfe. Sachspenden helfen Kosten zu sparen. Alles ist willkommen. Geldspenden helfen, unerwartete Kosten aufzufangen: Transportkosten, Fahrzeugreparaturen, Anschaffungen

Durch geistliche Hilfe: Wir bitten um konkretes Gebet für aktuelle Anliegen. Während des Lagers kann eine Postkarte oder ein Anruf sehr Mut machend sein. Vielen Dank im voraus.